Dankesbrief vom 28.11.2016

An die Geschäftsführung der Pflegeheime Lichtenberg gGmbH:

 

Sehr geehrter Herr Münch,

in der vorweihnachtlichen Zeit der Besinnlichkeit möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen im Namen meiner Familie Danke zu sagen, für Ihre Initiative eine Einrichtung geschaffen zu haben, in der sich Menschen wie mein Bruder sehr wohl fühlen können und das Gefühl haben, in einem Zuhause zu leben, welches dem eines Familienlebens in nichts nachsteht. Ihre Mitarbeiter tun alles, um den Bewohnern dies zu ermöglichen.

Das Behindertenzentrum in Frauenstein ist mit hervorragenden Mitarbeitern ausgestattet, die sehr kompetent und mit hohem Engagement ihre schwere Arbeit verrichten. Es hat in der vergangenen Zeit Situationen gegeben, die gezeigt haben, dass für Ihre Mitarbeiter die Arbeit, die sie verrichten, nicht nur ein Job ist, den sie zur finanziellen Deckung ihrer persönlichen Bedürfnisse benötigen, sondern eine Tätigkeit, die sie mit Einsatz ihres Herzens und ihrer Überzeugung verrichten.

Erlauben Sie mir bitte, eine Situation zu schildern, die einen besonderen Dank erfordert:

Während ich mich über 700 km von Freiberg entfernt befand, hatte sich mein Bruder so verletzt, dass er klinisch behandelt werden musste. Die Einleitung der medizinischen Versorgung durch die Einrichtung war vorbildlich. Da es Schwierigkeiten mit dem Rücktransport meines Bruders gab und ich aufgrund meiner Entfernung nicht hätte zeitnah erscheinen können, erklärte sich die Pflegedienstleitung Frau Grobe bereit, trotz ihrer dienstfreien Zeit, mit ihrem Ehemann und privatem PKW ins Klinikum zu fahren, um meinen Bruder abzuholen. Am Ende konnte der Rücktransport doch noch organisiert werden, aber allein die Tatsache, dass dieses Angebot von Frau Grobe stand, gebührt einen besonderen Dank.

Besonders erwähnen möchte ich die Einrichtungsleiterin Frau Stiehl, Frau Grobe, Herrn Garbatz, Frau Pomsel und die Psychologin Frau Hofmann, die mit unglaublicher Güte und Herzlichkeit ihre Arbeit verrichten.

Alle Mitarbeiter der Einrichtung engagieren sich über das normale Maß und nur so ist es möglich, dass für unsere Angehörigen diese besondere Art eines Familienlebens machbar ist.

Herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
Roswitha Camilo